DANKE – Tag der deutschen Einheit

Quelle: http://www.pixabay.com

Erntedank-Sonntag

Der erste Sonntag im Oktober ist traditionell der Erntedank-Sonntag.
Dieser Sonntag soll uns an die Dankbarkeit erinnern, dafür, dass uns Vieles in unserem Leben geschenkt wird.


In erster Linie ist dieser Dank-Sonntag natürlich entstanden, nachdem die Erträge von Feld und Flur geerntet worden waren. Die Menschen zeigten mit diesem Fest, dass die Früchte der Erde keine Selbstverständlichkeit sind. Und wenn sich auch der Mensch selbst darum bemüht hat und mit seiner Hände Arbeit am Erfolg tatkräftig mitgewirkt hat, so wusste der Mensch , dass die Früchte der Ernte immer auch ein Geschenk sind.
Für dieses Geschenk dankten die Menschen Gott an diesem Sonntag.

Tag der deutschen Einheit

Quelle: http://www.pixabay.com

Am 3. Oktober, also nahe dem Erntedank-Sonntag, feiert Deutschland auch den „Tag der deutschen Einheit“. Ursprünglich am 17. Juni gefeiert, wurde er nach der Wiedervereinigung Deutschlands zum ersten Mal am 03. Oktober 1991 gefeiert.

Ansporn und Dank


Ich finde es gut, dass das Erntedank-Fest und der Tag der deutschen Einheit so nahe bei einander liegen, denn beide Feste zeigen uns, dass wir zum Ertrag selber beitragen können, aber zugleich auch nicht alles allein oder selbst machen können, sondern auch auf andere angewiesen sind.

Bei der Ernte denken wir daran, dass wir Vieles auch Gott und seinem Schöpferwillen verdanken.
Beim Tag der deutschen Einheit denken wir daran, dass wir die Einheit nicht allein wiederhergestellt haben, sondern viele Menschen und Gelegenheiten diese Einheit letztendlich – friedlich – herbeigeführt haben.

Beide Feste und Tage sind also auch Tage des Dankes.

Ich finde, wir sollten uns immer bewusst sein, dass einerseits weder die Früchte der Ernte noch die staatliche Einheit und unsere Demokratie ohne unser Zutun zustande kommen und das andererseits beide auch im Letzten Geschenke sind, für die wir dankbar sein können und sollten.

Autor: G. Wittka

gebürtig aus Gelsenkirchen-Buer, lebe und arbeite ich nun in Oberhausen und bin dabei ein Kind des Ruhrgebiets geblieben. Ich bin Theologe und römisch-katholischer Priester. Meine Interessen: Politik, Lesen, Singen und Fotografieren. Die Reihenfolge ist beliebig!