„Freuet euch!“ in Zeiten von Corona

Andacht zum 4. Fastensonntag

Bild von fancycrave1 auf Pixabay

Hören – Mitbeten – Nachlesen

In unseren Kirchengemeinden fallen gemeinschaftliche Gottesdienste aus.
Mit diesem Impuls möchte ich Ihnen für den kommenden Fastensonntag, dem 4. Fastensonntag „Laetare“ eine Andacht bieten, die Sie selbst hören und mitbeten können.

Sie haben auch die Möglichkeit, das Skript dieser Andacht herunter zu laden.

Diese Andacht ist spontan und aus der Not heraus mit einfachsten Mitteln erstellt worden, weil ich kurzfristig ein Angebot machen wollte.
Ich plane aber, die nächsten Impulse zu verfeinern.
Sehen Sie es mir also nach, wenn diese Andacht technisch und redaktionell nicht hochklassig ist.

Gerne interessiere ich mich auch für Ihre Gedanken oder anderes feedback.

Ich wünsche Ihnen einen guten 4. Fastensonntag.

Hier die Andacht im mp3-Format:

Und hier das Skript zur Andacht zum persönlichen Nachlesen:

Credits:
Ich danke Martijn de Boer für die lizenzfreie Überlassung der Hintergrundmusik: Nocturnal Improvisations (Duet) by Martijn de Boer (NiGiD) (c) copyright 2015 Licensed under a Creative Commons Attribution Noncommercial (3.0) license. http://dig.ccmixter.org/files/NiGiD/51482 Ft: Doxent Zsigmond

Höflich aber bestimmt

Wie ich eine Passantin auf unlogisches hygienisches Verhalten aufmerksam machte

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Heute Morgen, gegen 08.15 Uhr packte ich nach meinem Einkauf mein Auto und fuhr den Einkaufswagen zurück zum Unterstand.
Neben mir eine Frau, die mit angezogenen Latexhandschuhen ebenfalls einkaufen war und nun ihren Einkaufswagen zurückstellen wollte.
Nachdem sie das erledigt hatte, zog sie ihren rechten Schutzhandschuh aus und warf in fort … in einen der geparkten Einkaufswagen!

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Geistliches Leben trotz Corona

Auch wenn Veranstaltungen und Gottesdienste ausfallen, ist geistliches und gottesdienstliches Leben möglich

Eine geistliche Orientierung

Noch erscheint es wie ein Flickenteppich von unterschiedlichen Maßnahmen, die auch von Kirchengemeinden ergriffen werden, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen.
Doch hinter allen Maßnahmen steht die Absicht, die besonders gefährdeten Risikogruppen weitgehenst zu schützen. Im optimalen Fall wird es in der Zwischenzeit zumindest antivirale Medikamente geben, die die Risiken einer möglichen Infektion minimieren können.

Es ist – seit ich lebe – wohl das erste Mal, dass sogar entschieden wird, Gottesdienst über einen längeren Zeitraum („bis auf weiteres“) ausfallen zu lassen.
Meine frühere Pfarrei St. Hippolytus in Gelsenkirchen-Horst hat sich ganz aktuell dazu entschieden. -> https://www.hippolytus.de/2020/03/wegen-corona-standorte-vorerst-geschlossen/
Beim Schreiben dieses Beitrags erreichen mich auch Nachrichten, dass die Bischöfe von Hamburg und Osnabrück dringend dazu raten, Gottesdienste ganz ausfallen zu lassen. Das Neue Ruhr-Wort berichtet online darüber.

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Corona: Nicht notwendige Veranstaltungen absagen

Die evangelische Kirche von Westfalen empfiehlt, nicht notwendige Veranstaltungen bis zur Karwoche gänzlich abzusagen.

Bild von MonikaP auf Pixabay

Die evangelische Kirche von Westfalen geht mit gutem Beispiel voran, wenn sie in ihren aktuellen Hinweisen mit Stand vom 10. März 2020 allen Kirchenkreisen und Kirchengemeinden empfiehlt, bis zur Karwoche (05.04.2020) Veranstaltungen möglichst abzusagen bzw. zu verschieben, die ohne Not zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden können.

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Frühzeitige Konsequenzen

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Nötige Vorsichtsmaßnahmen schon jetzt einüben

Die Ausbreitung von Corvid-19 verläuft in den europäischen Ländern sehr unterschiedlich.
Auch in unserem Land ist die Ausbreitung regional sehr verschieden.

In verschiedenen Bereichen diskutierte man über notwendige Maßnahmen: Fußballspiele ohne Zuschauer, Schließung von Kirchen, teilweise Unterrichtsausfall in Schulen, mehr Möglichkeiten zum homeoffice, …

Wir brauchen hilfreiche Strategien, um die Ausbreitung des Virus zu verzögern, so sind sich viele ExpertInnen und PolitikerInnen einig.

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Reparieren und funktionieren?! – Nein, danke!

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Seit nun über zwei Monaten bin ich dienstunfähig.
Ich sehne mich danach, wieder zu arbeiten und meinen Dienst zu übernehmen.
Ich sehne mich danach, wieder für andere da sein zu können.

Doch noch scheint es nicht so weit zu sein.
Die Auszeit, die mir die Erkrankung gibt, lässt mich ahnen:

Es geht nicht nur darum, dass ich wieder ‚repariert‘ werde und dann wieder ‚funktioniere‘ wie vorher.

Intuitiv spüre ich: wenn diese Phase der Krankheit nicht auch Folgen und Veränderungen für mich bringt, dann ist ihre Chance für mich vertan.

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Die Krankheit wirft mich zurück auf Fragen, die mein Leben berühren:

  • Was erwarte ich (noch und) in Zukunft von meinem Leben?
  • Will die Krankheit mich in eine tiefere Dimension meines Lebens und meiner Spiritualität führen?
  • Worauf macht sie mich aufmerksam?
  • Führt sie mich in Bereiche, in die ich ohne sie nicht hätte gehen wollen?
  • Stellt sie mir nicht auch eine gewisse Unausweichlichkeit vor Augen?
Bild von skeeze auf Pixabay

Ich kann nicht nur einfach in das ‚alte‘ Leben zurück.

Die Krankheit weist mich auf einen nötigen und notwendigen Wandel in meinem Leben hin.

Vielleicht kein ‚Zufall‘, dass sie mich in meinem 57. Lebensjahr erreicht.

ICH

WERDE!