Chill-Zone

Ich trete
aus der Balkontür heraus
lausche –
höre eine Ruhe
wie ich sie nur
selten in der Innenstadt
vernehmen kann

copyright: Gerd Wittka, 2020

Ich trete
aus der Balkontür heraus
lausche –
höre eine Ruhe
wie ich sie nur
selten in der Innenstadt
vernehmen kann

Wie wohltuend
dieser
ruhige
entschleunigte
Moment

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Höflich aber bestimmt

Wie ich eine Passantin auf unlogisches hygienisches Verhalten aufmerksam machte

Bild von planet_fox auf Pixabay

Heute Morgen, gegen 08.15 Uhr packte ich nach meinem Einkauf mein Auto und fuhr den Einkaufswagen zurück zum Unterstand.
Neben mir eine Frau, die mit angezogenen Latexhandschuhen ebenfalls einkaufen war und nun ihren Einkaufswagen zurückstellen wollte.
Nachdem sie das erledigt hatte, zog sie ihren rechten Schutzhandschuh aus und warf in fort … in einen der geparkten Einkaufswagen!

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Reparieren und funktionieren?! – Nein, danke!

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Seit nun über zwei Monaten bin ich dienstunfähig.
Ich sehne mich danach, wieder zu arbeiten und meinen Dienst zu übernehmen.
Ich sehne mich danach, wieder für andere da sein zu können.

Doch noch scheint es nicht so weit zu sein.
Die Auszeit, die mir die Erkrankung gibt, lässt mich ahnen:

Es geht nicht nur darum, dass ich wieder ‚repariert‘ werde und dann wieder ‚funktioniere‘ wie vorher.

Intuitiv spüre ich: wenn diese Phase der Krankheit nicht auch Folgen und Veränderungen für mich bringt, dann ist ihre Chance für mich vertan.

Bild von mrplum52 auf Pixabay

Die Krankheit wirft mich zurück auf Fragen, die mein Leben berühren:

  • Was erwarte ich (noch und) in Zukunft von meinem Leben?
  • Will die Krankheit mich in eine tiefere Dimension meines Lebens und meiner Spiritualität führen?
  • Worauf macht sie mich aufmerksam?
  • Führt sie mich in Bereiche, in die ich ohne sie nicht hätte gehen wollen?
  • Stellt sie mir nicht auch eine gewisse Unausweichlichkeit vor Augen?
Bild von skeeze auf Pixabay

Ich kann nicht nur einfach in das ‚alte‘ Leben zurück.

Die Krankheit weist mich auf einen nötigen und notwendigen Wandel in meinem Leben hin.

Vielleicht kein ‚Zufall‘, dass sie mich in meinem 57. Lebensjahr erreicht.

ICH

WERDE!

„I remember me …!“

Bild von StockSnap auf Pixabay

Wenn ich in Erinnerungen schwelge, dann passiert etwas in mir. Gedanken, Bilder, Gefühle, manchmal sogar Gerüchte kommen IN MIR vor, werden wieder lebendig. Sie werden gegenwärtig; zwar anders als damals, als ich es erlebt habe, aber es ist eine Art von Vergegenwärtigung, wenn ich meinen Erinnerungen nachgehe.

Bei der Erinnerung vollzieht MEIN Hirn eine Leistung, die etwas IN MIR bewirkt.

Vielleicht wundern Sie sich, dass ich „in mir“ zwei mal groß geschrieben habe.

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Wo bist du, du Zeit der Stille…?!

Was der Advent für mich meint…

Bild von SplitShire auf Pixabay

Wen würde es wundern, wenn ich von mir sagen würde: dieses Bild ist für mich ein wirklich adventliches Bild? – Sie vielleicht?

Dieses Bild drückt für mich die adventliche Sehnsucht am heutigen dritten Adventssonntag aus. Es steckt so viel darin, was wir eigentlich vom christlichen Ursprung her mit dem Advent verbinden.

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„Denn wen der Herr liebt, den züchtigt er…“ (Hebr. 12, 6)

Am 21. Sonntag im Jahreskreis des Lesesjahres C wird uns in der zweiten Lesung ein Text aus dem Hebräer-Brief vorgelegt: Hebr. 12, 5-7.11-13.
Dieser Text ist für heutige Menschen eher verstörend, passt er doch so gar nicht in ein Verständnis heutiger moderner Erziehungsmethoden.
Und auch das Gottesbild, dass dort präsentiert wird, mag nicht so recht in das Bild eines Gottes passen, der seine Kinder liebt.
Zugleich ist dieser Text gesetzt und für mich als Prediger eine Herausforderung, der ich mich – auch aus professioneller und spiritueller Hinsicht – stellen will und muss.
Heute möchte ich zu dieser Textstelle meine Predigt-Gedanken präsentieren.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie meine Zeilen und Gedanken lesen und mir gerne Ihre Gedanken dazu schenken würden.

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